20.6.2009
TAIGA wird den Tierparkbesuchern vorgestellt

Glücklicherweise hat sich die kleine Tigerin, die von Almuth Ismer und Dackelhündin „Bessi" aufgezogen wird, prächtig entwickelt und läuft jetzt auch schon recht munter herum.

 

„TAIGA wird zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr bei uns im Tierpark gezeigt werden" sagt Dr. Nils Ismer, der Leiter des Tierparks. „Wir haben extra ein Gehege für Sie angelegt, wo sie die Tierparkbesucher ganz nah beobachten können und sie genug Platz hat herum zu tollen", so Ismer weiter. Soweit es vom Wetter her möglich ist, wird TAIGA nun täglich für wenige Stunden im Tierpark zu sehen sein.

 

So können alle TAIGA-Fans noch vor der offiziellen Tierkindertaufe am 28. Juni 2009 Ihrem neuen Liebling schon einmal einen Besuch abstatten. Auch die beiden Namensgeber sind zum ersten öffentlichen „Auftritt" von Taiga eingeladen.

 

Unter den vielen Namensvorschlägen war der Name TAIGA zweimal dabei und natürlich werden beide Einsender des Namens TAIGA am Samstag eingeladen.

 

 

In der 1966 erbauten Tigeranlage züchtet der Tierpark in 20 Jahren bereits über 30 Tiger. Der Sibirische Tiger ist die größte Unterart des Tigers und die größte Katzenart überhaupt. Er erreicht eine Körperlänge von bis zu 280 cm, eine Schwanzlänge von 100 cm und ein Stockmaß (Schulterhöhe) von bis zu 110. Die Männchen werden deutlich größer und schwerer als Weibchen und wiegen zwischen 180 und 306kg, Weibchen zwischen 100 und 167kg. Die Farbtönungen im Fell können erheblich variieren, dass Weiß am Bauch ist ausgedehnter als bei anderen Tigerarten. Der Sibirsche Tiger ist sehr anpassungsfähig. In den Tigerlebensräumen des fernen Ostens bewohnt er sowohl Laub- als auch Nadelwälder, Flachland sowie Mittelgebirge der Region. Er benötigt für seine enormen Energiereserven bei kaltem Klima 9 bis 10 kg Fleisch pro Tag. Die Paarungszeit des sibirischen Tigers ist ganzjährig, die Tigerin gebiert für gewöhnlich drei bis sieben Junge, die das erste mal nach zwei Monaten ihr Versteck verlassen und kleine Fleischstücke von ihrer Mutter bekommen. Mit dem ersten Lebensjahr begeben sich die kleinen Tiger selbstständig auf Jagd. Vor allem durch die Verringerung der Großwildbestände und durch Wilderei ist der sibirische Tiger in seinem natürlichen Lebensraum bedroht.

(Foto: Lars Slowak)

 

  
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