1.8.2011
Der Heilige Ibis und die kaiserlichen Gänse
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Der Blick über den großen Teich im Tierpark Ströhen ist besonders für Vogelliebhaber sicher eines der schönsten Bilder, die man im Tierpark einfangen kann. Seit einiger Zeit hat sich das gewohnte Bild verändert. Neben den verschiedensten Gänsearten wie z. B. Rostgänsen, Brandgänsen, Schneegänsen und Zwergkanadagänsen, Kaisergänsen und Schwanengänsen ist dort seit kurzem auch eine Gruppe Heilige Ibisse angesiedelt.

 

Der Heilige Ibis ist ursprünglich in Afrika südlich der Sahara heimisch. Bestände in Ägypten sind mittlerweile ausgestorben, obwohl der Ibis dort als heiliger Vogel verehrt wurde, daher hat er auch seinen Namen „Heiliger Ibis". Nahe des Nils hat man bei Ausgrabungen ganze Ibisfriedhöfe mit zum Teil sehr gut erhaltenen Mumien gefunden.

 

Heute ist der Ibis in vielen Ländern zu Hause. An der französischen Mittelmeerküste und in Norditalien hat man den Ibis bereits beim Brüten beobachtet. Die Vögel werden aber auch zunehmend in Belgien und den Niederlanden und zum Teil auch in Deutschland beobachtet. Der „Heilige Ibis" wird als nicht gefährdet eingestuft. Die Gesamtpopulation vom frei lebenden Heiligen Ibis beläuft sich nach Schätzung der IUCN auf 200.000 bis 450.000 Tiere.

 

Der Ibis brütet in Kolonien am Boden. Zwischen 2 und 4 Eiern werden in 21 Tagen ausgebrütet. „Die 7 Tiere bei uns im Tierpark sind noch jung und erst seit kurzem hier zu Hause, daher erwarten wir in diesem Jahr keinen Nachwuchs mehr", erklärt Tierparkleiter Dr. Nils Ismer „Wenn sich die Tiere gut eingelebt haben hoffen wir im nächsten Jahr auf das ein oder andere Gelege."

  
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