13.6.2014
Kükenalarm in Madagaskar
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Eigentlich sind die Kattas die heimlichen Stars im Lebensraum Madagaskar im Tierpark Ströhen, doch seit gestern gibt es einen ganz anderen Grund länger als gewöhnlich am Gehege zu verweilen.

 

Neben den beliebten Lemuren bewohnen auch die Madagaskarenten das Gehege und gestern konnten sich die Tierpfleger aus dem Tierpark Ströhen über 10 Küken freuen, die aus ihren Eiern geschlüpft sind. „Das die Küken auf natürlichem Wege ausgebrütet werden ist eher ungewöhnlich" erklärt Tierpfleger Lars Klett „hauptsächlich werden Küken in einer Brutmaschine ausgebrütet und die ersten Tage separat gehalten um Sie vor Raubwild wie Krähen, Mardern oder Ratten zu schützen." Die Madagaskarenten haben ihr Nest jedoch so tief unter einer stacheligen Berberitze gebaut, dass es weder für die Tierpfleger noch für Raubwild die Möglichkeit gab, die Eier zu entnehmen.

 

„Ein richtiges Gewusel" freut sich Tierpfleger Lars Klett nun voller Stolz über den zahlreichen Nachwuchs. Und das nicht ohne Grund. Die aus dem Tierpark Berlin und dem Vogelpark Walsrode stammenden Eltern bewohnen die Anlage im Tierpark Ströhen seit Februar 2013 und haben zum ersten mal ein Gelege ausgebrütet. Damit tragen die beiden Madagaskarenten im Tierpark Ströhen erfolgreich dazu bei, den Bestand der sogenannten Mellers zu sichern.

 

Der eigentliche Lebensraum der Enten ist die Insel Madagaskar im indischen Ozean. Diese recht unspektakulär aussehenden Enten sind stark vom Aussterben bedroht und genießen daher den höchsten Schutzstatus. Auch die beiden Vögel im Tierpark Ströhen gehören zum EEP (europ. Arterhaltungsprogramm).

 

  
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