1.4.2015
Trotz schwerer Strumschäden hat der Tierpark geöffnet

Sturmtief „Niklas" hat auch im Tierpark Ströhen am gestrigen Dienstag schwere Schäden hinterlassen und eine Spur der Verwüstung gezogen. Sowohl an mehreren Gebäuden wie auch an Gehegen sind Schäden entstanden. Unzählige Bäume sind entwurzelt oder abgeknickt.

 

„Das ein Sturm kommen soll war uns allen Bewusst" so Nils Ismer „aber das Ausmaß haben wir nicht erwartet und hat uns im wahrsten Sinne des Wortes Kalt erwischt." Die ersten Bäume knickten zur Mittagszeit um, wobei zunächst Bereiche betroffen waren, die nicht in unmittelbarer Nähe der Tiergehege zu finden waren.

Kurze Zeit später brach eine ca. 200 Jahre alte Eichenkrone ab und versperrte nicht nur den Weg durch den Tierpark Teil II sondern beschädigte auch das Gehege der Hochlandrinder und Damhirsche schwer. Im Bereich der Waschbäranlage knickten ebenfalls zwei Kiefern um, die jedoch das Tiergehege knapp verfehlten. Im Tierpark Teil I brachen mehrere Trauerweiden ab. Auch hier wurden Zäune und Wege beschädigt.

 

Nach den ersten abgeknickten Bäumen entschied sich die Tierparkleitung dazu, keine Besucher mehr in den Tierpark zu lassen, da das Risiko abknickender Bäume und abstürzender Äste nicht kalkulierbar war. Am späten Nachmittag wurden dann noch Teile eines Stalles abgedeckt und das Lichtband der Reithalle beschädigt.

 

Im Bereich des Restaurants wurden zwei Fichten entwurzelt, die Zäune und Dach beschädigten „Zum Glück sind weder Menschen noch Tiere ernsthaft zu Schaden gekommen." so Tierparkleiter Nils Ismer.

 

Die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren und die größten Schäden sind bereits behoben. Der Tierpark ist geöffnet und alle Wege sind für Besucher zugänglich.

  
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