Tierliste
Schwäne
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Schwarzhals-Schwan
Geburtsjahr: -
Geschlecht: -
Sehr selten sind die Schwarzhalsschwäne aus Südamerika, die jedes
Jahr mit Erfolg in Ströhen
gezüchtet werden. Der Schwarzhalsschwan wird 110 bis 140 cm lang
und wiegt 3,5 bis 6,5 kg. Die
Männchen sind deutlich größer als die Weibchen. Ältere Männchen
entwickeln allerdings gelegentlich
besonders starke Schnabelwülste.

Die Art ist durch den schwarz gefärbten Kopf und Hals in Verbindung
mit dem sonst völlig weiß
gefärbtem Gefieder leicht zu erkennen. Das Auge wird von einem
schmalen horizontalen weißen
Augenstreif eingerahmt. Der Schnabel ist grau und besitzt an der Basis
einen großen, rot gefärbten
fleischigen Höcker. Die Beine sind fleischfarben.

Bei Jungvögeln sind die Kopf und Halsfedern noch schwarzbraun. Die
übrigen Partien des
Federkleides sind hell graubraun und mit weißen Federn durchsetzt. Der
Schnabel ist bei diesen
Vögeln noch grau. Im 1. Jahreskleid ist das Kleingefieder bereits weiß.

Die noch nicht vermauserten
Schwingen sind jedoch graubraun. Die Schnabelaufwülstungen sind
noch klein. Im 2. Jahreskleid
gleichen die zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschlechtsreifen Tiere den
Altvögeln sehr. Deutlich
erkennbar ist jedoch, dass die Schnabelaufwülstung noch nicht voll
entwickelt ist.
  
Schwarze Schwäne
Geburtsjahr: -
Geschlecht: -
Schwarze Schwäne, deren eigentliche Heimat Mittel- und
Südaustralien ist, gibt es im Naturtierpark
Ströhen. Diese schönen Vögel wurden durch die weißen Siedler
fast ausgerottet. Durch scharfe
Schutzmaßnahmen hat der Bestand aber wieder zugenommen.  
Singschwäne & Nachwuchs
Geburtsjahr: -
Geschlecht: -
Singschwäne aus Nordeuropa gibt es Naturtierpark Ströhen. Singschwäne erreichen eine Größe von
145 bis 150 cm, eine Flügellänge von 59 bis 61 cm, eine Flügelspannweite von nahezu 200 cm sowie
ein Gewicht von 7 bis 12 kg. Weibchen sind deutlich kleiner und leichter als Männchen.
Das Gefieder dieser Schwäne ist reinweiß. Der Schnabel ist schwarz, Wachshaut und
Schnabelbasis gelb, und weist eine Länge von 9 bis 12 cm auf. Die Augen liegen gleich oberhalb des
Schnabelansatzes und sind recht klein. Anders als beim Höckerschwan ist der Hals gerade und nicht
s-förmig.

Je nach Jahreszeit sind Singschwäne sowohl tag- als auch nachtaktiv. Außerhalb der Brutzeit sind
sie durchaus gesellig und vertragen sich mit Artgenossen. Ab Oktober ziehen sie in ihre
Winterquartiere, die sich entlang der Küsten und großen Seen Nordeurasiens erstrecken. Trotz ihrer
Größe sind sie ausgesprochen gute und ausdauernde Flieger.

Singschwäne sind sehr ruffreudige Vögel mit einem umfangreichen Stimmrepertoire. Charakteristisch
für ihren Ruf ist ein tiefer, nasaler Posaunenklang. Beim Rufen ist der Hals gewöhnlich lang gestreckt
und der Kopf angehoben. Die Begrüßungs- und Triumpfgeschreie erinnern mit ihrem gigigi und dem
Flügelschagen an die Laute von Gänsen. Wenn Singschwäne in größeren Gruppen gemeinsam ruhen,
ist ständig ein leises ang oder ein kehliges ga oder go zu hören. Die Laute der einzelnen Individuen sind
dabei unterschiedlich. Werden sie gestört, ist von ihnen ein kurzes und raues uk oder ak zu hören.
Während des Fluges rufen sie gra gekt oder ein weiches kü kü kü.

Anders als Höckerschwäne sind bei ihnen im Flug keine metallischen oder sausenden Fluggeräusche
zu hören.
  
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