Seltener Zuchterfolg in der Südamerikaanlage im Tierpark Ströhen

Nachwuchs bei den Tapiren

Seit wenigen Wochen freut sich der Tierpark Ströhen über einen ganz besonderen Zuchterfolg. Im Tapirhaus hat es Nachwuchs gegeben. „Wir haben in diesen Tagen mit der Geburt gerechnet, aber wann es ganz genau soweit ist, kann man schlecht vorhersagen“ freut sich Tierpflegerin Frauke Niehus über die reibungslose Geburt.

Die beiden Elterntiere teilen sich die Südamerikaanlage im Tierpark Ströhen schon seit einigen Jahren. Der Tapirvater ist 2006 geboren und eine Leihgabe des Zoo Hannover. Er wurde dem Tierpark Ströhen zu Zuchtzwecken überlassen. „Die Zusammenarbeit mit anderen Zoos ist für uns sehr wichtig.“ so Tierparkleiter Nils Ismer, „Die Erhaltung einer vor dem Aussterben bedrohten Art ist nur möglich, wenn wir das zur Verfügung stehende Genmaterial nutzen und austauschen.“ Die Tapirmutter ist 9 Jahre alt und stammt aus dem Tierpark Hagenbeck. Sie lebt seit 2013 im Tierpark Ströhen.

„Die beiden haben sich viel Zeit gelassen, sich besser kennenzulernen. Umso mehr freuen wir uns, dass es endlich mit dem Nachwuchs bei den Tapiren geklappt hat.“ so Ismer weiter.

Flachlandtapire stammen aus Südamerika und werden aufgrund ihrer Körperform, die sich seit über 50 Millionen Jahren nicht verändert hat, auch „lebende Fossile“ genannt. Tapire ähneln optisch wohl eher einem Schwein, ihre nächsten Verwandten sind jedoch Pferde und Nashörner. Sie werden von der Weltnaturschutzorganisation als „gefährdet“ eingestuft, weil der Mensch sie wegen ihres Fleisches bejagt und weil ihr Lebensraum, der Regenwald, zerstört wird.

Das junge Tapirbaby sowie auch die Eltern haben es gerne warm, daher ist ein Ausflug in die Freianlage vor dem Tapirhaus zurzeit noch nicht möglich. „Wir hoffen, dass wir den Tierpark bald wieder öffnen dürfen und sobald die Temperaturen nach oben klettern können sich dann auch die Besucher an dem Anblick des kleinen Tapir erfreuen.“ so Nils Ismer mit Hoffnung auf eine baldige Wiederöffnung nach dem Lockdown.

 

Fotos: Susanne Ismer

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