NEWS UND TERMINE 🐾

Alle Infos zu den Terminen bei uns im Tierpark oder Neuigkeiten zu unseren Tieren findet Ihr hier:

Der Kronenkranich ist das Zootier des Jahres 2026

21.01.2026

Dresden/Berlin, 21. Januar 2026Der Kronenkranich ist das Zootier des Jahres 2026. Mit der Auszeichnung durch die Zoologische Gesellschaft für Arten und Populationsschutz (ZGAP) machen die Kampagnenpartner auf die zunehmenden Bedrohungen dieser charismatischen Vogelart und ihrer afrikanischen Lebensräume aufmerksam. Auch der Tierpark Ströhen beteiligt sich an der Kampagne und bietet Interessierten die Möglichkeit, den Kronenkranich vor Ort zu erleben. Im Tierpark leben aktuell ein männliches und ein weibliches Tier. Ziel der Kampagne ist es, das öffentliche Bewusstsein für den Schutz der Art zu stärken und konkrete Artenschutzprojekte zu unterstützen.

Heute wurde die diesjährige Kampagne im Zoo Dresden der Öffentlichkeit vorgestellt. Als prominenter Schirmherr der Kampagne betont der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer die zentrale Rolle des Artenschutzes: „Der Kronenkranich ist mehr als ein faszinierender Vogel – er ist ein Glücksbote, ein Symbol für Frieden und ein sensibler Gradmesser für den Zustand unserer Natur. Sein Schutz erinnert uns daran, dass der Erhalt der Artenvielfalt und intakter Lebensräume eine gemeinsame Verantwortung ist, die weit über Ländergrenzen hinausreicht. Mit dem Zootier des Jahres 2026 geben wir diesem besonderen Botschafter eine starke Stimme.“

Kronenkraniche erreichen eine imposante Flügelspannweite von zwei Metern. Sie leben südlich der Sahara in Afrika. Als Glücksboten und Wächter über die Gesundheit der Menschen und des Viehs werden sie in vielen Kulturen der Sahelzone verehrt. In Uganda ziert der Kronenkranich als Wappentier sogar die Nationalflagge und gilt als Symbol für Fortschritt und Frieden, in Ruanda und Burundi steht er für Glück und Reichtum. Als besonders talentierte Heuschreckenjäger helfen Kronenkraniche, die Entstehung riesiger Wanderheuschreckenschwärme, die ganze Ernten vernichten können, einzudämmen. Vogelbeobachter aus aller Welt reisen nach Afrika, um diesen imposanten Vogel in seinem natürlichen Lebensraum zu erleben. Nicht zuletzt trägt der Kronenkranich dadurch zum Einkommen vieler afrikanischer Familien bei.

Die charismatische Kranichart ist jedoch durch Lebensraumverlust, die Zerstörung von Feuchtgebieten und menschliche Eingriffe in ihre natürlichen Lebensräume zunehmend gefährdet. Auch der verstärkte Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft, die Kollision mit Stromleitungen, der illegale internationale Wildtierhandel und die direkte Bejagung durch den Menschen zur Verwendung als Nahrungsmittel oder zur Haltung als „Dekoobjekte“ in Haus- und Hotelgärten tragen dazu bei, dass die Kronenkranichbestände in vielen Regionen Afrikas seit Jahren zurückgehen. So nahm die Zahl der Kronenkraniche etwa in Ostafrika in den letzten 40 Jahren um 80% ab. In Tansania, gut drei Mal so groß wie Deutschland, leben nur noch ca. 2.000 Vögel.

Daher ist das Artenschutzengagement zahlreicher zoologische Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Rahmen der Kampagne zur Rettung dringend nötig. Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit informieren sie Besucherinnen und Besucher über die Situation dieser Vögel. Gleichzeitig werden Spenden gesammelt, um konkrete Maßnahmen zum Schutz der Kronenkraniche vor Ort zu ermöglichen. Die Spendengelder fließen in ausgewählte Schutzprojekte in Kenia, Tansania und Burundi, wo Konzepte zum Erhalt der Lebensräume und zur langfristigen Sicherung der Populationen umgesetzt werden.

Mit den Kampagnengeldern sollen etwa ein Geländefahrzeug und Motorräder finanziert werden, die den Projektteams den Zugang zu den schwer erreichbaren und weitläufigen Gebieten ermöglichen. Freiwillige Helfer werden ausgebildet und ausgerüstet, um die Projektteams an verschiedenen Standorten zu unterstützen. Durch die Förderung von Naturschutzbildung und nachhaltiger Landwirtschaft mit dem Ziel zur Reduzierung von Agrochemikalien sowie dem Schutz und der Neuanpflanzung von Schlaf- und Nistbäumen, sollen die Lebensbedingungen der Kronenkranichbestände verbessert werden. Die Zusammenarbeit und Einbindung der lokalen Gemeinden stehen hierbei ganz besonders im Fokus. 

„Der Kronenkranich symbolisiert in dieser Kampagne die enge Verbindung zwischen Artenvielfalt, intakten Feuchtgebieten und die Verantwortung, die wir für den Erhalt natürlicher Lebensräume tragen“, betont Dr. Viktoria Michel, von der ZGAP. „Wenn wir die Kraniche schützen, bewahren wir zugleich wertvolle Habitate, von denen unzählige weitere Arten abhängen und direkt profitieren.“

Den gleichen Ansatz verfolgt auch die NABU International Naturschutzstiftung. Die Stiftung und der NABU setzen sich seit vielen Jahren gezielt für den Schutz der Kronenkraniche in Afrika ein und werden dieses Jahr als Kampagnenpartner dazu beitragen, die Schutzbemühungen auf internationaler Ebene auszuweiten und zu intensivieren.

Entdeckerweihnacht im Tierpark Ströhen

01.12.2025

Bald erstrahlt der Tierpark Ströhen wieder im festlichen Lichterglanz: Vom 11. bis 14. Dezember öffnet die Entdeckerweihnacht ihre Tore und lädt Groß und Klein zu einem stimmungsvollen vorweihnachtlichen Erlebnis ein. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr dürfen sich Besucher erneut auf ein einzigartiges Zusammenspiel aus festlicher Beleuchtung in tiernaher Umgebung freuen.

 

Bereits am Donnerstag und Freitag können Besucher ab 16.00 durch die liebevoll gestalteten Stände schlendern. Am Samstag und Sonntag beginnt das Programm bereits um 14.00 Uhr. Mit deutlich mehr Ausstellern als im vergangenen Jahr präsentieren sich sowohl das Kunsthandwerk als auch die kulinarischen Angebote in noch größerer Vielfalt. Eine besondere Atmosphäre entsteht durch viele stimmungsvolle Elemente, die den Rundgang über das Gelände zu einem Erlebnis machen.


Am Donnerstag ist wieder Familientag und alle Kinder bis 15 Jahre erhalten freien Eintritt. Aktionen wie Stockbrot am offenen Feuer und der Besuch vom Weihnachtsmann sorgen täglich für Freude und leuchtende Kinderaugen.

 

Für den Samstag hat sich der Entdeckerzoo etwas Besonderes einfallen lassen. An diesem Abend endet die Entdeckerweihnacht nicht wie gewohnt um 20.00 Uhr. Ein Thekenzauber verlängert die Veranstaltung bis in die Nacht und bietet den Gästen mehr Zeit zum Verweilen. „Wir möchten auf die große Nachfrage aus dem vergangenen Jahr reagieren und allen Gästen mehr Zeit zum Genießen und Beisammensein ermöglichen.“, erklärt die Marktleitung Hannchen Kloppert.

 

Außerdem arbeitet das Team des Tierparks derzeit an einer weiteren kleinen Besonderheit, die die Atmosphäre noch gemütlicher machen soll. Was genau entsteht, bleibt bis zur Eröffnung verborgen und sorgt schon jetzt für gespannte Vorfreude.

Schlittenhunde erobern den Tierparkwald – 16. Schlittenhunderennen in Ströhen

12.11.2025

Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, übernehmen die Schlittenhunde das Kommando im Tierpark Ströhen. Am Samstag, den 15. November und am Sonntag, den 16. November, findet dort das 16. Rennen im Entdeckerzoo statt. Zwei Tage lang jagen Huskys, Malamuten, Samojeden, Grönlandhunde und viele weitere Sporthunde durch den Tierparkwald. Die Rennen starten am Samstag ab 9 Uhr.

Auf einer rund sechs Kilometer langen Strecke treten Mensch und Hund in verschiedenen Klassen gegeneinander an. Besonders spannend wird es am Samstagvormittag, wenn rund 50 große Gespanne mit vier bis acht Hunden an den Start gehen. Das abwechslungsreiche Gelände aus Waldboden und Wiesen bietet Zuschauern eindrucksvolle Einblicke in den Schlittenhundesport.

 

Im Anschluss folgen die Ein-Hunde-Klassen, bei denen die Starter einzeln antreten. Auch der Nachwuchs darf sich mit eigenen Gespannen beweisen: am Samstagnachmittag steht das Kinderrennen auf dem Programm.

 

Veranstaltet wird das Rennen vom Schlittenhundesportverein Südoldenburg, der das Event seit vielen Jahren gemeinsam mit dem Tierpark Ströhen ausrichtet.

Niedersächsische Zootage am 27. und 28. September 2025

27.09.2025

Beliebte „Niedersächsische Zootage“ finden am 27. und 28. September statt

Eintritt frei für alle Jahreskarteninhaber der Zoos

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr veranstalten die zoologischen Einrichtungen in Niedersachsen und Bremen am 27. und 28. September 2025 zum dritten Mal die „Niedersächsischen Zootage“. An diesen Tagen erkennen die Zoos die Jahreskarten der jeweils anderen mitmachenden Einrichtungen an. Wer also im Besitz einer gültigen Jahreskarte eines der 24 teilnehmenden Zoos ist, hat an diesen Tagen auch freien Eintritt in den anderen teilnehmenden Einrichtungen.

Von der Küste bis zum Harz, von der niederländischen Grenze bis vor die Tore Hamburgs sind verschiedene Zoos, Tierparks, Wildparks und Co dabei. Über das ganze Land verteilt können die Zoofans an diesen beiden Tagen die Vielfalt der Zoos in Niedersachsen und Bremen kennen lernen und sich über die Arbeit der Zoowelt informieren. Insgesamt 24 Zoos nehmen dieses Jahr an den „Niedersächsischen Zootagen“ teil. Informationen zu den teilnehmenden Zoos findet man unter www.zootage-niedersachsen.de.

Auch der Tierpark Ströhen nimmt teil. „Wir freuen uns für unsere treuen Stammkunden, dass sie an den Niedersächsischen Zootagen nun auch andere Parks kennenlernen können. Ebenso freuen wir uns über den Besuch aus dem ganzen Land!“ so Dr. Nils Ismer vom Tierpark Ströhen.

Mit den „Niedersächsischen Zootagen“ wollen die zoologischen Einrichtungen im Land nicht nur ihren Stammgästen einen besonderen Mehrwert bieten. Die Zoogemeinschaft will auch auf die Wichtigkeit der Arbeit der Zoos aufmerksam machen. Die Zoos haben eine immens wichtige Aufgabe, ein wohnortnahes und niederschwelliges Erholungs- und Bildungsangebot insbesondere für Kinder anzubieten, so die Vertreter der Zoos in Niedersachsen und Bremen. Jede Einrichtung betont aufgrund seiner Größe und Ausrichtung unterschiedliche Schwerpunkte in den Bereichen Arten- und Naturschutz, Bildung und Forschung. Aufgaben, die angesichts der weltweiten Biodiversitätskrise von entscheidender Bedeutung sind. Deshalb begeistern wir mit unserem hautnahen Tiererlebnis die Artenschützer von morgen, so die niedersächsischen Zoos. „Denn nur wer Tiere kennt, wird Tiere schützen.“

Elite der Araberschauszene zu Besuch in Ströhen – International Days for Arabian Horses

22.08.2025

Am kommenden Wochenende wird der Tierpark Ströhen erneut Treffpunkt für die internationale Elite der Araberzucht. Am 23. und 24. August finden dort die International Days for Arabian Horses statt, organisiert vom Gestüt Ismer, dem größten privat geführten Arabergestüt Europas. Die Veranstaltung gilt als einer der wichtigsten Treffpunkte in Europa für Züchter, Aussteller und Pferdeliebhaber aus aller Welt. Im Rahmen der European Show und der Internationalen B-Show präsentieren sich an beiden Tagen zahlreiche hochkarätige Pferde aus vielen Nationen. Für die teilnehmenden Tiere ist der Wettbewerb ein Sprungbrett zu weiteren bedeutenden Titelkämpfen wie dem Europa- oder Weltchampionat
 

Mit den International Days for Arabian Horses wird Ströhen erneut zum Schauplatz einer besonderen Mischung aus internationalem Flair und tierischer Vielfalt. Das Programm beginnt am Samstag, den 23. August, um 9 Uhr mit der European Show, bei der ausschließlich Pferde von Züchtern und Besitzern aus Europa zugelassen sind. Am Nachmittag folgt ab 15 Uhr die International B-Show, an der namhafte Teilnehmer aus aller Welt vertreten sind. Insgesamt werden auf dem Gestüt Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 20 Ländern erwartet. Am Sonntag, 24. August, stehen die Finalentscheidungen und Siegerehrungen beider Wettbewerbe auf dem Plan. Die Champions der Schau qualifizieren sich mit ihrem Titel für andere Darbietungen weltweit.
 

Besucherinnen und Besucher können das Geschehen von einer Tribüne aus verfolgen. Der Eintritt ist im regulären Ticket des Tierparks enthalten, sodass neben den Pferden auch die vielfältige Tierwelt des Zoos entdeckt werden kann. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Imbissstände, zusätzlich lädt das große Zirkuszelt auf dem Schaugelände zum Verweilen ein.

Wer genau hinschaut, kann außerdem viele Nachwuchstalente und herausragende Zuchtstuten entdecken. Die Gestütsschau bietet also nicht nur ein besonderes Erlebnis für Tierpark- und Pferdefans, sondern auch für Züchter.

Steppenzebra im Entdeckerzoo geboren

04.04.2025

In der Nacht vom 28. auf den 29. März hat ein Zebrafohlen das Licht der Welt erblickt. Für den Entdeckerzoo ist dies ein ganz besonderes Ereignis. Nach drei Jahren ohne Nachwuchs bei den Steppenzebras und zwei schweren Geburten ist dieser Zuchterfolg ein echter Meilenstein.

„Unsere Stute hat die Geburt gut überstanden und kümmert sich fürsorglich um ihr Fohlen“, berichtet Parkinhaber und Tierarzt Dr. Nils Ismer. Besonders hebt er die engagierte Arbeit von Tierpfleger Slawek Krupinski hervor: „Dank seines wachsamen Auges dürfen wir das hübsche Fohlen nun gesund und munter in unserem Park willkommen heißen.“

In den ersten Tagen durfte das Fohlen hinter den Kulissen in aller Ruhe ankommen, doch nun geht es zum Spielen raus ins Außengehege, um auf eigene Entdeckungsreise zu gehen.

Die Geburt des Fohlens ist nicht nur für den Tierpark ein freudiges Ereignis, sondern auch ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Art. Zwar ist das Steppenzebra, beziehungsweise die Unterart des Grant-Zebras aus Ostafrika, die am weitesten verbreitete Wildpferdeart, dennoch stuft die Weltnaturschutzunion IUCN es als potenziell gefährdet ein. Lebensraumverlust und illegale Jagd setzen den Beständen immer stärker zu, weshalb jede erfolgreiche Nachzucht von großer Bedeutung für die Zukunft der gestreiften Huftiere ist.

„Wir sind stolz darauf, einen aktiven Beitrag zum Artenschutz leisten zu können“, betont Ismer. „Mit dem Aufbau einer neuen Zuchtgruppe und einer weiteren Zebrastute blicken wir optimistisch in die Zukunft und hoffen, in den kommenden Jahren weiterhin erfolgreiche Nachzuchten verzeichnen zu können.“

Stark gefährdetes Goldkopf-Löwenäffchen im Tierpark Ströhen geboren

24.03.2025

Am 12. März wurde im Tierpark Ströhen erstmalig ein vom Austerben bedrohtes Goldkopf-Löwenäffchen geboren. Das Jungtier entwickelt sich bislang gut an der Seite der Mutter, das Geschlecht lässt sich derzeit allerdings noch nicht bestimmen. „Wir möchten Mutter und Kind eine stressfreie Kennlernzeit ermöglichen und interagieren mit der Gruppe zur Zeit so wenig wie nur möglich“, erklärt Tierpflegerin Frauke Niehus.

 

Die Elterntiere und ihre Gruppe kamen erst im vergangenen Jahr aus dem Zoo Braunschweig nach Ströhen. Dass sich die Tiere bereits so gut eingelebt und nun sogar Nachwuchs bekommen haben, ist für das Team ein besonderer Erfolg: „Es zeigt, dass sich die Äffchen bei uns wohlfühlen. Darüber freuen wir uns sehr“, so Niehus weiter.

 

Goldkopf-Löwenäffchen gehören zur Gattung der Löwenäffchen und sind die größte Art der Krallenaffen. Charakteristisch ist ihre namensgebende goldene Mähne. Ursprünglich stammen sie aus dem tropischen Regenwald Südostbrasiliens, wo sie in Familiengruppen leben. Gibt es mehrere erwachsene Weibchen in der Gruppe, pflanzt sich nur das dominate Weibchen fort. Nach einer Tragzeit von etwa 130 Tagen bringt es ein bis drei Jungtiere zur Welt, die sie etwa vier Monate säugt.

 

Nach der Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN) gilt diese Primatenart als stark gefährdet, da die Population in freier Wildbahn stetig schrumpft. Aktuell wird von der Organisiation der Bestand in freier Wildbahn lebender Tiere auf unter 2500 Tiere geschätzt.  Bis 1979 lebten weltweit weniger als 20 der Tiere in menschlicher Obhut. Dank eines internationalen Erhaltungszuchtprogramms, das unter der Federführung einer Fachkommission ins Leben gerufen wurde, gibt es heute wieder über 600 Tiere in Zoos weltweit. Und seit vergangener Woche ist es eines mehr.

Niedersächsische Zootage gehen in die nächste Runde

28.02.2025

Die niedersächsischen Zoos setzen ihre erfolgreiche Kooperation fort: Auch in diesem Jahr wird es wieder die "Niedersächsischen Zootage" geben. Bei ihrem jährlichen Treffen, das dieses Mal im Serengeti-Park Hodenhagen stattfand, beschlossen die Vertreter der teilnehmenden Zoos die Fortführung des beliebten Programms.

Die Niedersächsischen Zootage bieten Jahreskarteninhabern erneut die Möglichkeit, an einem bestimmten Wochenende kostenlos die anderen teilnehmenden Zoos, Tierparks und Wildparks in Niedersachsen und Bremen zu besuchen. Damit bedanken sich die Einrichtungen bei ihren treuen Gästen und schaffen gleichzeitig eine wunderbare Gelegenheit, die Vielfalt der zoologischen Einrichtungen in der Region kennenzulernen.

"Unsere Zoos arbeiten in vielen Bereichen eng zusammen – von der Tierhaltung über den Artenschutz bis hin zur Bildung. Die Zootage sind ein starkes Zeichen dieser Kooperation und ein besonderes Angebot für unsere Jahreskartenbesitzer", erklärt Dr. Nils Ismer vom Tierpark Ströhen. "Jährlich besuchen Millionen Menschen unsere Zoos. Das zeigt, wie wichtig diese Orte für Naturerlebnis, Umweltbildung und Artenschutz sind."

Die genauen Termine der diesjährigen Zootage sowie eine Liste der teilnehmenden Einrichtungen werden in Kürze bekannt gegeben. Fest steht jedoch bereits: Die niedersächsischen Zoos freuen sich darauf, ihre Besucher auch 2025 wieder auf eine besondere Entdeckungsreise einzuladen.

Gürteltier ist Zootier des Jahres

23.01.2025

„Gürteltiere sind stille Botschafter des Artenschutzes. Diese faszinierenden Tiere haben es im Laufe ihrer Millionen Jahre dauernden Evolution immer wieder geschafft, sich anzupassen und zu überleben. Doch selbst diese kleinen Naturwunder sind verletzlich und mittlerweile zunehmend bedroht. Der Mensch greift viel zu stark in ihre Lebensräume ein und zerstört damit ihre Lebensgrundlage. Gürteltiere sind deshalb ein Sinnbild dafür, wie wichtig es ist, Naturschutz global zu denken und lokal zu handeln. Es ist unsere Aufgabe, ihren Lebensraum zu schützen und damit auch die Zukunft vieler anderer Arten zu sichern. Mein Dank geht an die Mitarbeitenden der Wilhelma, die mit ihrem Einsatz um das Gürteltier aktiv dazu beitragen, seine Zukunft zu sichern", betonte Cem Özdemir.

Tierplegerin rettet Kattababy

Ein neun Wochen altes Kattababywird im Tierpark Ströhen mit der Hand aufgezogen, nachdem seine Mutter es nicht mehr angenommen hat. 

Am 16.03.2024 erblickten zwei Kattababys im Tierpark Ströhen das Licht der Welt. Anfangs entwickelten die Zwillinge sich prächtig an der Seite ihrer Mutter. Nach einer unvorhersehbaren Auseinandersetzung in der Gruppe wurden die kleinen Kattas von der Mutter nicht mehr angenommen. Zu großem Bedauern und Leid des Tierparks überlebte eines der Babys nicht. Der andere Zwilling überlebte, die Mutter kümmerte sich jedoch nicht mehr um die Versorgung. Der Grund hierfür ist vermutlich der Stress, den die Mutter erlitten hat. Wenn Tiere um ihr Leben fürchten, hat dies meist fatale Folgen für ihren Nachwuchs.

Das verstoßene Jungtier wird nun per Hand mit einer Flasche gefüttert. Das zierliche Männchen weicht seiner Ersatz-Mutterund Tierpflegerin Frauke Niehaus nicht mehr von der Seite. Mit Blick auf das verunglückte Jungtier zeigt sie sich optimistisch: "Er hat in seiner Entwicklung bereits einen großen Fortschritt gemacht.“ Dabei war erst nicht sicher, ob er durchkommt, denn die Umstellung auf die Handaufzucht bedeutet auch für das Jungtier ungemein viel Stress. „Es ist ja nicht nur, dass das Junge nun lernen muss, Menschen als Sozialpartner zu akzeptieren, sondern auch die Futterumstellung auf die Flasche.“ 

Dank des engagierten Einsatzes der Tierpflegerin und dem positiven Umfeld im Tierpark Ströhen hat es jedoch gute Chancen, gesund aufzuwachsen und sich prächtig zu entwickeln. Der Tierpark zeigt damit erneut, wie wichtig individuelle Pflege und Zuwendung für das Wohlergehen seiner Tiere sind. „Es ist immer wieder bewegend zu sehen, wie sich die Tiere unter unserer Obhut entwickeln und wie aus einem kleinen, verletzten Wesen ein starkes, gesundes Tier heranwächst“, sagt Tierparkinhaber Dr. Nils Ismer.

Pfingstturnier Im tierpark Ströhen

„Start frei“ heißt es an Pfingsten im Tierpark Ströhen
Vom 17. - 19. Mai 2024 richtet der Reit- und Fahrverein Ströhen e. V. sein traditionelles Pfingstturnier im Tierpark Ströhen aus. Entgegen der vielerorts rückläufigen Nennzahlen kann sich der Veranstalter an den 3 Turniertagen auf ein großes Starterfeld freuen. In den mehr als 30 Prüfungen von der Führzügelklasse für die ganz Kleinen Reiter bis zur Klasse S im Springsport sowie bis zu Klasse M in der Dressur zählt der Reitverein über 1.000 Nennungen.
Für Tierparkgäste ist der Turnierbesuch kostenlos!

Vorverkauf für die Gestütsschau am 01. Mai hat begonnen

Pferdefreunde aufgepasst! Der Vorverkauf für die jährliche Gestütsschau am 01. Mai 2024 im Tierpark Ströhen hat begonnen. Zur Auswahl stehen eine begrenzte Anzahl an Tribünenplätzen sowie Stehplätze, die über den Shop des Tierpark Ströhen erworben werden können.

Die Gestütsschau des Gestüt Ismer im Tierpark Ströhen verspricht auch in diesem Jahr ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein zu werden. Von temperamentvollen Araberhengsten über wunderschöne Mutterstuten bis hin zu verspielten Fohlen und spektakulären Schaubildern verschiedenster Gäste – die Gestütsschau ist ein Fest für die ganze Familie.

Dr. Nils Ismer, der Inhaber des Tierparks und Vollblutaraber Gestüts, wird wie gewohnt durch das Programm führen und den Besuchern spannende Geschichten rund um die Welt der Pferdezucht präsentieren. Die Gestütsschau beginnt traditionell mit der großen Hengstparade, bei der die herausragenden Zuchthengste des Gestüts im Rampenlicht stehen.

Im Gegensatz zur kürzlich stattgefundenen Hengstschau im Tierpark Ströhen bietet diese Veranstaltung nicht nur Einblicke in die Zucht, sondern präsentiert auch ein umfassendes Showprogramm. Darunter der Auftritt der Familie Errani mit ihren drei Elefantendamen, die im Januar den goldenen Clown in Monte Carlo gewonnen haben. Doch das Highlight des Tages ist zweifellos der Auftritt von Lisa Röckener, einem aufstrebenden Star der Pferdeszene. Bekannt für ihre einzigartige Kombination aus Turniersport und Horsemanship, begeisterte Lisa bereits auf der Equitana, der renommierten Weltmesse des Pferdesports, ein großes Publikum. Mit über 190.000 Followern auf Social Media ist sie eine feste Größe in der Online-Welt.

Interessierte Besucher können sich unter www.tierpark.shop einen Platz auf der Tribüne sichern. Auch Stehplätze können im Voraus über den Shop oder an der Tageskasse im Tierpark Ströhen erworben werden. Der Eintritt für die Gestütsschau Tribüne beträgt 10,- Euro zzgl. Tierparkeintritt, Stehplätze kosten 6,- Euro zzgl. Tierparkeintritt.

Kooperation mit dem vogelpark Heiligenkirchen

Im Jahr 2024 setzt der Tierpark Ströhen seine erfolgreiche Kooperation mit dem Vogelpark Heiligenkirchen fort.

Jahreskarteninhaber des Vogelparks Heiligenkirchen profitieren von einem exklusiven Vorteil: Sie erhalten gegen Vorlage ihrer Karte einen großzügigen Rabatt von 50% auf den regulären Eintrittspreis im Tierpark Ströhen. Umgekehrt gilt dasselbe für Jahreskarteninhaber des Tierparks Ströhen im Vogelpark Heiligenkirchen.

Ob flatternde Gefährten im Vogelpark oder faszinierende Tierwelt im Tierpark Ströhen – mit unserer Kooperationlässt sich die Natur gleich doppelt erleben!

Hengst- und Fohlenschau im Gestüt ISmer 10.03.2024

Im Gestüt Ismer fand bei bestem Wetter die alljährliche Hengst- und Fohlenschau statt, die nicht nur Pferdeliebhaber, sondern auch zahlreiche Besucher des Tierparks Ströhen anzog. Von insgesamt 2500 Besuchern, verfolgten insgesamt 500 begeistert die Schau mit den arabischen Pferden. 

Unter der fachkundigen Leitung von Dr. Nils Ismer, dem Inhaber des Gestüts und Tierparks Ströhen, wurden sieben Hengste und neun Fohlen vorgestellt, die das Publikum mit ihrer Energie und Ausstrahlung in den Bann zogen.

Dr. Ismer nutzte die Gelegenheit, um den Besuchern einen detaillierten Einblick in die Zucht und die Besonderheiten der vorgestellten Pferde zu geben. Dadurch bot die Veranstaltung nicht nur Kennern, sondern auch Laien einen spannenden Einblick in die Araberzucht. Er unterstrich: „Wir sind stolz, eine außerordentlich breit gefilterte Kollektion internationaler Spitzenhengste anbieten zu dürfen, welche durch den selbst gezogenen EBT Bel Subayan Sohn IS Wincent und durch den aus Brasilien importierten WH Justice Sohn Parys K noch einmal komplettiert wurde. Auch der zweimalige Vize-Weltchampion Ascot DD hat wieder mal durch einen besonders hochwertigen Fohlenjahrgang überzeugen können.“ Diese Worte stießen bei den Besuchern auf große Zustimmung, die die Fohlen nicht nur als schöne Abwechslung, sondern auch als Publikumslieblinge empfanden.

Den Höhepunkt der Schau bildeten vier nationale Champions, die stolz ihre Schärpen präsentierten: Der Hengst Ascot DD sowie die Stuten Et Tu, Pialuna und Essencia. Ihre starke Erscheinung beeindruckte die Zuschauer und rundete die gelungene Veranstaltung im Gestüt Ismer perfekt ab.

„Es war schön zu sehen, dass das Publikum unsere Begeisterung für das arabische Pferd geteilt hat“, sagte Dr. Ismer abschließend.

Die nächste Schau im Gestüt Ismer findet am 01. Mai statt, in welcher der Fokus auf den Stuten mit ihren Fohlen liegt.

„Niedersächsische Zootage“ finden auch in 2024 statt

Beim Jahrestreffen der niedersächsischen Zoos in der vergangenen Woche im Tierpark Ströhen haben die Vertreter von über 20 Zoos und Tierpark in Niedersachsen eine Fortsetzung der Zootage im Jahr 2024 beschlossen.

Zootier des Jahres 2024

Die „Zootier des Jahres“- Artenschutzkampagne wurde 2016 mit dem Ziel ins Leben gerufen, sich für stark gefährdete Tierarten einzusetzen, die nicht so bekannt sind und deren Bedrohung bisher nicht oder kaum im Fokus der Öffentlichkeit steht. So konnten in der Vergangenheit beispielsweise wichtige Projekte für den Erhalt von Rotohraras in Bolivien, Scharnierschildkröten in Kambodscha oder Java-Pustelschweine in Indonesien realisiert werden. Bei den Bemühungen, die gesteckten Ziele für die im Fokus stehenden Arten zu erreichen, wird die ZGAP von ihren Partnern der Gemeinschaft der Zooförderer (GdZ), der Deutschen Tierpark-Gesellschaft (DTG) und dem Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) unterstützt.

Anouk und Aris

Ein Name für den Tiger... Die Teilname der Tierparkbesucher bei der Namenssuche für unseren Tigernachwuchs war überwältigend. Über 3.000 Vorschläge wurden eingereicht. Anouk und Aris werden die beiden nun heißen.